05.11.2009
bis 07.11.2009
10:00 Uhr
Ort: Haus 4 / Hörsaal 6
Das diesjährige Symposium fokussiert sich inhaltlich auf die Hybridisierung von Antrieben und Energieversorgungssystemen, die nunmehr dringend erforderliche Infrastruktur für Wasserstoff sowie auf die gezielte Entwicklung der Bioenergienutzung vor allem im Bereich Kraft-Wärme-Kopplung.
Die Veranstalter sehen sich durch das im Mai dieses Jahres veröffentlichte Thesenpapier des Sachverständigenrates für Umweltfragen (www.umweltrat.de) bestätigt, in dem der Windkraftnutzung für Deutschlands Stromversorgung mittelfristig eine ausschlaggebende Bedeutung beigemessen wird. Dazu erläutern die Experten die Notwendigkeit der Nutzung neuer Möglichkeiten zur Stromspeicherung und Stromverteilung wie auch ein zugunsten der Regelenergie verändertes Verhältnis der Kapazitäten von Grundlastkraftwerken und solchen zur Lieferung von variablen Leistungen. Den Basisvortrag zur H2-Infrastruktur in Deutschland wird Oliver Ehret, NOW GmbH, halten und damit dieses aktuell hochinteressante Thema ansprechen.
Die Beiträge zur Entwicklung von Brennstoffzellenkomponenten und -systemen, z.B. der von Andreas Miege aus dem Komplexlabor der FH Stralsund zu einem abgeschlossenen Forschungsprojekt, werden Anlass dazu geben, sich von der Vorstellung zu lösen, dass "die Brennstoffzelle" in dem Moment, in dem die Industrie Vorserien von Elektroautos mit hybriden Antrieben aus Brennstoffzellen und Batterien auf den Markt bringt wie Daimler oder Honda, fertig entwickelt wäre.
Etwa ein Drittel der Vorträge des Symposiums werden aus dem internationalen Bereich kommen (siehe auch Programm). Hierin drückt sich die Entwicklung des Stralsunder Energiesymposiums aus. Es zeigt aber auch, dass die Umweltindustrie auf dem Weg zum Exportschwergewicht ist.
Organisation: Institut für Regenerative Energie Systeme; Fachbereich Elektrotechnik und Informatik
Programm
Anmeldung / registration
Kontaktperson: Prof. Dr. Thomas Luschtinetz, Prof. (i.R.) Dr. Jochen Lehmann |